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Leistungen

Krankheitsbilder, die wir behandeln

In unserer Praxis erfolgen Diagnostik und Behandlung neurologischer Erkrankungen an einem Ort. EEG, EMG/ENG, Ultraschall, evozierte Potenziale und Liquoruntersuchung sind im Haus, sodass Befund und Therapievorschlag meist im gleichen Termin besprochen werden können.

01

Erkrankungen der peripheren Nerven

Taubheit, Kribbeln, Schmerzen oder Schwäche in Händen und Füßen gehen oft von den peripheren Nerven aus: eingeengt wie beim Karpaltunnelsyndrom oder allgemein geschädigt wie bei einer Polyneuropathie. Wir messen, welcher Nerv betroffen ist und wie stark, und leiten daraus die Behandlung ab.

Typische Anlässe
  • Einschlafende oder kribbelnde Hände, besonders nachts
  • Taubheit und Brennen in den Füßen, etwa bei Diabetes
  • Muskelschwäche oder Muskelschwund an Arm oder Bein
Was wir tun
  • Neurologische Untersuchung
  • Elektroneurografie und EMG
  • Labor, bei Bedarf Liquoruntersuchung

Dauer des ersten Termins: 45 Minuten · Untersuchungen dazu: EMG und ENG

02

Erkrankungen der Muskulatur

Muskelschwäche kann im Muskel selbst, an der Übertragungsstelle zwischen Nerv und Muskel oder im Nerv entstehen. Die Unterscheidung entscheidet über die Therapie. EMG und ENG zeigen, wo das Problem liegt; Laborwerte und bei Bedarf weitere Untersuchungen ergänzen das Bild.

Typische Anlässe
  • Zunehmende Schwäche beim Treppensteigen oder Heben
  • Belastungsabhängige Schwäche, hängende Lider, Doppelbilder
  • Muskelschmerzen oder Muskelschwund ohne klare Ursache
Was wir tun
  • Klinische Prüfung der Muskelkraft
  • EMG und ENG
  • Laboruntersuchungen, Koordination weiterer Diagnostik

Dauer des ersten Termins: 45 Minuten · Untersuchungen dazu: EMG und ENG

03

Schlaganfall und Nachsorge

Nach einem Schlaganfall oder einer vorübergehenden Durchblutungsstörung geht es darum, ein zweites Ereignis zu verhindern. Wir untersuchen die hirnversorgenden Gefäße mit Ultraschall, kontrollieren Risikofaktoren und Gerinnungshemmung, beurteilen bleibende Ausfälle und begleiten die Rehabilitation. Auch nach Operationen oder Stents an den Halsschlagadern übernehmen wir die Verlaufskontrolle.

Typische Anlässe
  • Entlassung nach Schlaganfall oder TIA
  • Fortbestehende Sprach-, Seh- oder Gangstörung
  • Verlaufskontrolle nach Operation oder Stent an der Halsschlagader
Was wir tun
  • Farbduplex-Sonografie der Hals- und Hirngefäße
  • Kontrolle der Risikofaktoren, Labor
  • Neurologischer Verlaufsstatus, Koordination mit Reha und Hausarztpraxis

Dauer des ersten Termins: 45 Minuten · Untersuchungen dazu: Farbduplex-Sonografie

04

Multiple Sklerose und entzündliche ZNS-Erkrankungen

Bei Multipler Sklerose und anderen entzündlichen Erkrankungen des zentralen Nervensystems sichern wir die Diagnose mit evozierten Potenzialen und Liquoruntersuchung, begleiten die Immuntherapie und beurteilen neue Symptome. Bei Schüben stimmen wir das weitere Vorgehen kurzfristig ab.

Typische Anlässe
  • Neu aufgetretene Sehstörung oder Taubheit
  • Verlaufskontrolle unter Immuntherapie
  • Zweitmeinung zur Therapiewahl
Was wir tun
  • Neurologischer Status
  • Evozierte Potenziale und Liquoruntersuchung
  • Abstimmung von MRT-Kontrollen und Laborwerten

Dauer des ersten Termins: 60 Minuten · Untersuchungen dazu: Evozierte Potenziale, Liquoruntersuchung

05

Epilepsie

Nach einem ersten Anfall geht es um die Frage, ob eine Epilepsie vorliegt und ob eine Behandlung nötig ist. Wir führen das EEG in der Praxis durch und begleiten die medikamentöse Einstellung, einschließlich Fragen zu Fahrerlaubnis, Beruf und Schwangerschaft.

Typische Anlässe
  • Erster unklarer Anfall
  • Bekannte Epilepsie mit erneuten Anfällen
  • Nebenwirkungen der bestehenden Medikation
Was wir tun
  • EEG
  • Medikamentenspiegel und Verlaufskontrolle
  • Beratung zu Fahreignung und Alltag

Dauer des ersten Termins: 60 Minuten · Untersuchungen dazu: EEG

06

Schwindel und Gleichgewichtsstörungen

Schwindel hat viele Ursachen: das Gleichgewichtsorgan im Innenohr, Durchblutungsstörungen, Nervenbahnen im Gehirn, Blutdruck oder Medikamente. Eine genaue Beschreibung des Schwindels und die neurologische Untersuchung grenzen die Ursache meist schon deutlich ein.

Typische Anlässe
  • Drehschwindel bei Lagewechsel
  • Anhaltender Schwankschwindel und Gangunsicherheit
  • Schwindel mit Sehstörung, Taubheit oder Sprachstörung
Was wir tun
  • Neurologische Untersuchung mit Prüfung von Gleichgewicht und Augenbewegungen
  • Ultraschall der hirnversorgenden Gefäße
  • Bei Bedarf EEG, evozierte Potenziale, Abstimmung von Bildgebung

Dauer des ersten Termins: 45 Minuten · Untersuchungen dazu: Farbduplex-Sonografie, Evozierte Potenziale

07

Gangstörungen

Eine veränderte Gangart ist oft das erste Zeichen einer neurologischen Erkrankung, von der Polyneuropathie über Parkinson bis zum Normaldruckhydrozephalus. Wir beobachten das Gangbild, untersuchen Kraft, Gefühl und Koordination und ordnen die Ursache ein.

Typische Anlässe
  • Unsicherheit und Stürze
  • Kleinschrittiger, schlurfender Gang
  • Beinschwäche oder Taubheit beim Gehen
Was wir tun
  • Ganganalyse und neurologischer Status
  • ENG/EMG und evozierte Potenziale bei Bedarf
  • Liquoruntersuchung bei Verdacht auf Normaldruckhydrozephalus

Dauer des ersten Termins: 45 Minuten · Untersuchungen dazu: EMG und ENG, Evozierte Potenziale, Liquoruntersuchung

08

Parkinson und Bewegungsstörungen

Bewegungsstörungen lassen sich nur im Verlauf sicher beurteilen. Wir sichern die Diagnose ab, grenzen andere Ursachen des Zitterns ab und justieren die Medikation in kleinen Schritten, gemeinsam mit Physio- und Ergotherapie.

Typische Anlässe
  • Zittern einer Hand in Ruhe
  • Langsamer Gang, kleine Schrittfolge
  • Wirkungsschwankungen der Medikation
Was wir tun
  • Motorische Untersuchung im Verlauf
  • Differenzierung gegenüber essenziellem Tremor
  • Feinjustierung der Therapie

Dauer des ersten Termins: 60 Minuten · Untersuchungen dazu: Hirnleistungsdiagnostik

09

Demenzielle Erkrankungen

Gedächtnisstörungen haben nicht immer eine fortschreitende Ursache. Wir untersuchen strukturiert, wo die Störung liegt, schließen behandelbare Ursachen aus, nutzen bei Bedarf Biomarker aus Liquor und beraten Angehörige zu Alltag, Betreuung und Vollmachten.

Typische Anlässe
  • Zunehmende Vergesslichkeit
  • Orientierungsprobleme im gewohnten Umfeld
  • Wesensveränderung
Was wir tun
  • Neuropsychologische Testung
  • Labor, EEG und Ausschluss behandelbarer Ursachen
  • Liquordiagnostik mit Biomarkern, Angehörigengespräch

Dauer des ersten Termins: 60 Minuten · Untersuchungen dazu: Hirnleistungsdiagnostik, Liquoruntersuchung, EEG

10

Kopfschmerzerkrankungen

Kopfschmerz hat viele Ursachen. Im ersten Termin klären wir Art, Häufigkeit und Auslöser und grenzen Migräne von Spannungskopfschmerz und selteneren Formen ab. Auf dieser Grundlage besprechen wir Akutmedikation und, wenn nötig, eine Prophylaxe.

Typische Anlässe
  • Anfälle mit Übelkeit und Lichtempfindlichkeit
  • Mehr als zehn Kopfschmerztage im Monat
  • Verdacht auf Schmerzmittel-Übergebrauch
Was wir tun
  • Ausführliche Anamnese mit Kopfschmerzkalender
  • Neurologische Untersuchung
  • Prophylaxe-Einstellung und Verlaufskontrolle

Dauer des ersten Termins: 45 Minuten

11

Bewusstseinsstörungen

Ein kurzer Bewusstseinsverlust kann eine Kreislaufursache haben oder ein epileptischer Anfall sein. Die Unterscheidung entscheidet über Behandlung und Fahreignung. Eine genaue Schilderung, auch von Zeugen, das EEG und die Untersuchung der hirnversorgenden Gefäße helfen bei der Einordnung.

Typische Anlässe
  • Ohnmacht ohne erkennbaren Auslöser
  • Kurze Aussetzer oder Erinnerungslücken
  • Bewusstseinsverlust mit Zuckungen oder Verletzung
Was wir tun
  • Ausführliche Anamnese, auch mit Angehörigen
  • EEG
  • Ultraschall der Hirngefäße, Abstimmung mit der Kardiologie

Dauer des ersten Termins: 45 Minuten · Untersuchungen dazu: EEG, Farbduplex-Sonografie

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